Aktuelles Web Design – Web 2.0 vs. Grunge
Grunge Style ist online. Die Anmutung von Grunge ist, wie die wörtliche Übersetzung erstmal nahelegt, «schmutzig». Es ist allerdings eine subtile, um einige Ecken vermittelte Verschmutzung: mit Software realisiert, auf Vor-Computerwelt verweisend.
Anlehnung an Comic-Kunst, Handgezeichnetes, städtisches Strandgut als Hintergrund, Unregelmässiges und versucht Hässliches im Zentrum, verwackelte Bilder und verzackte Schriften und Icons: Es ist eine städtische Bildsprache, die verschiedenste Materialien, die als «Publikationsmedium» dienen können und konnten, simuliert auf den Bildschirm bringt. All dies in deutlicher Absetzung zum rundgeschliffenen, leuchtenden Web 2.0 Style.


Dieses Design erinnert an die Diskussionen und Gegensätze zur Lesbarkeit in der Anfangszeit des Web-Design, als Gestalter wie Neville Brody und David Carson Vorbilder für eine ganze Generation wurden, nicht dass es damals Grunge hiess, eher war Surfing Design einer der Ausgangspunkte ;-)
Eine umfangreiche Zusammenstellung von Beispielen, Merkmalen und Starthilfen zu Grunge Style findet sich im Smashing Magazine. Es gibt aber auch Sites zum Thema.
Ein herzliches Dankeschön an macnews.de für den Linktipp zum Grunge-Photoshop-Tutorial, macnews ist ein wichtiger Newsticker auf meiner iGoogle-Startseite.



















